Ziel des Projektes war die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen der Holz- und Papierindustrie in der Steiermark. Sechs Unternehmen der Holz- und Papierindustrie beteiligen sich an diesem Projekt (Sappi Gratkorn, Norske Skog Bruck, Pöls, Leitinger, GAW und Mayr-Melnhof).
Neben der individuellen Entwicklung von Nachhaltigkeits- und Stakeholderkommunikations-strategien für die Unternehmen, stand auch die gemeinsame Clusterstrategie und die Nachhaltigkeitskommunikation des Clusters im Mittelpunkt. Hierzu wurden Führungskräftedialoge geführt und ein Cluster-Nachhaltigkeitsbericht erarbeitet. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit der Universität Graz, Uni.Prof.Dr. Josef Scheff.
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Die OeKB ist ein Pionier in der Ausrichtung auf eine nachhaltige Entwicklung. Seit Jahren veröffentlicht die OeKB einen Nachhaltigkeitsbericht und versucht weiters viele Stakeholder verantwortungsbewusst und umfassend über relevante Entwicklungen zu informieren. Mit dem durchgeführten „Stakeholderdialog“, an dem rund 80 Personen teilgenommen haben, konnte ein weiterer Meilenstein in der Nachhaltigkeitskommunikation gesetzt werden. Stakeholder aus vielen verschiedenen Umfeldern (Banken, Ministerien, Kunden, Lieferanten, NGOs, Nachhaltigkeitsakteure, etc.) wurden zu einem Zukunftsdialog geladen. In einer moderierten Großgruppenveranstaltung (World Café) wurden die zentralen Themen für die zukünftige Entwicklung der OeKB mit den Stakeholdergruppen bearbeitet. Der Dialog wurde mit einer Projektgruppe vor- und nachbereitet.
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Das Pielachtal ist Teil der LEADER-Region „Mostviertel Mitte“. Diese Region wuchs aus der ursprünglichen LEADER-Region „Pielachtal“. Die 7 Gemeinden entlang der Pielach haben somit lange Erfahrung in bezug auf regionale Kooperation.
Eines der Schlüsselprojekte um den Status Quo hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft darzustellen, ist die Erstellung eines regionalen Nachhaltigkeitsberichts, der großteils abgeschlossen ist. In dieser Form und mit seiner strategischen Bedeutung ist er einzigartig in Österreich. Er bildet eine hervorragende Basis für die Erstellung einer fokussierten Talstrategie für die nächsten Jahre.
Das Pielachtal verfügt über eine gute Markenbildung. Als „Dirndltal“ wurde bereits – insbesondere touristische – Bekanntheit erlangt. Mit der ersten LEADER-Stratege als Ökoregion wurden bereits eine Vielzahl an nachhaltigen Projekten umgesetzt. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Regionalentwicklung im Einklang von Natur, Gesellschaft und Wirtschaft ist hoch unter den AkteurInnen. Das Pielachtal erlangte erst kürzlich zwei hochrangige Preise für nachhaltige touristische Entwicklung: Den ersten Preis für die „beste aufstrebende ländliche Region“ von der Österreichwerbung und den internationalen „Royal Destination Award“ (Platz 2).
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Gelingensfaktoren sozialer Prozesse zur Nachhaltigkeit
Die zentrale Frage des Projektes war: Warum gelingen manche Prozesse zur Nachhaltigkeit? Warum andere nicht? Dieser Frage wurde im Auftrag des Lebensministeriums, nachgegangen. Mehr als 60 AkteurInnen aus ganz Österreich waren eingeladen, an diesem spannenden Prozess teilzunehmen. In Großgruppenveranstaltungen und mehreren Workshop und vielen Interviews wurde gezielt nach den "Gelingensfaktoren sozialer Prozesse zur Nachhaltigkeit" gefragt. Die Ergebnisse des partizipativen Prozesses wurden in einer Broschüre dokumentiert.
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