Die größte Lernblockade im Übergang zur Nachhaltigkeit ist der große Erfolg der "alten" Handlungsmuster und Denkweisen der Steigerung. Dieses Muster haben uns reich und erfolgreich gemacht, alle Menschen, die diesen Mustern folgen, sind "anschlussfähig" und "karrieregerecht". Jene Menschen, die diese Muster überschreiten und verändern, sind störend und derzeit noch weniger erfolgreich. Es ist der Erfolg der Steigerungswirtschaft, der einen Großteil der Menschen in ihren Positionen erstarren lässt und für die Nachhaltigkeit unbeweglich macht. => Daraus folgt die Lethargie trotz Strategie!
Wie soll sich nun nachhaltiges Denken und Handeln jenseits dieser Blockaden selbst organisieren und stabilisieren? Die eine Gruppe von Menschen sieht in der Nachhaltigkeit kein attraktives neues Handlungsmuster sondern eine Bedrohung für die erzielten und zukünftigen Erfolge, persönlich und kollektiv. Die andere Gruppe von Menschen sieht in der Fortsetzung der Handlungsmuster der Steigerung die Bedrohung und in der Nachhaltigkeit die Erlösung. Ziel der Strategie muss es sein, einen kollektiven Lernprozess zu initiieren, der diese beiden Kulturparadigmen einander näher kommen lässt.
Das geht nur durch die Auseinandersetzung mit den jeweilig anderen Denkmustern, also wieder nur in den Räumen der Kommunikation, wie sie zuvor beschrieben wurden. Das kollektive Lernen zur Nachhaltigkeit muss "ganzheitlich" angedacht sein. Es braucht mehr als "Können" und "werden", für die Nachhaltigkeit müssen wir das "Sein" zusätzlich erlernen.
Kommunizieren wir mit Verantwortung Unsere Kommunikation (communicatio) ist verantwortbar, wenn wir dadurch im Rahmen der Gesellschaft (communitas) Gemeinschaft (communio) ermöglichen und lebendig erhalten. Beispiele für Kommunikationsarchitekturen, die wir präsentieren würden:
Copyright: 2004, Dr. Heinz Peter Wallner und Dr. Kurt Schauer, Wallner & Schauer GmbH - Die Nachhaltigkeitsberater, www.zukunftsberater.at Wien und Graz, Februar 2004